Dr. Heinrich Schoeneich, München
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Narbenkorrektur

Jede Verletzung der Haut führt zur Ausbildung einer Narbe. Bei einem normalen Heilungsprozess kann diese Narbe sehr unauffällig sein. Es kann jedoch in einigen Fällen aufgrund einer sog. krankhaften Narbenheilung eine wulstförmige Narbe (Narbenhypertrophie, Keloidbildung) entstehen, die sich durch Juckreiz, Rötung und Verhärtung auszeichnet. Diese Narben können, wenn sie im Bereich der Körpergelenke liegen, eventuell zu Funktionseinschränkungen führen.

Bei der Narben-Operation, die in der Regel ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt wird, werden die Narben kontrolliert ausgeschnitten und durch eine bestimmte Nahttechnik versorgt, welche die Traumatisierung der Hautfläche verhindert. Auf die Narbenbildung nehmen verschiedene Faktoren Einfluss. Dazu gehören die Tiefe der Wunde, die Spannung auf den Wundrändern, die Blutversorgung des Wundgebietes, die Dicke und Farbe der Haut, sowie der Verlauf der Narbe in Relation der Falt- bzw. Spannungslinien der Haut. Glatte, saubere Wundränder heilen leichter aus als stumpfe oder gequetschte Wundränder.

Zusätzlich zu der operativen Korrektur der Narben ist die postoperative Narbenpflege von Bedeutung. Hierbei kommen sog. Silikon-Narbenpflaster, sowie unterstützende Narbensalben zur Anwendung, die in die Narbe einmassiert werden müssen. Es muss jedoch betont werden, dass bei Patienten die zu einer krankhaften überschießenden Narbenreaktion neigen, die Korrekturmöglichkeiten begrenzt sind. Hier sind evtl. in naher Zukunft neuere Präparate zu erwarten.


 
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